Unser Bildungsverständnis

Die Bildung von Kindern vollzieht sich unter Beteiligung aller Sinne, indem sich das Kind ein Bild von der Welt und zugleich von sich selbst macht. Dabei werden nicht nur Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, sondern auch Einstellungen, Verhaltensweisen und Persönlichkeitseigenschaften ausgebildet und verändert.

Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl das Entwickeln sozialer und emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden motorischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten umfasst. Bildungsprozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche Prozesse, an denen alle Sinnesorgane, der Körper, die Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung beteiligt sind.

Wir schaffen auf der Basis von drei Prinzipien die notwendigen Voraussetzungen dafür.

Beziehung als Prinzip, d.h. alle Kinder haben ein Recht auf vertrauensvolle Kontakte zu Erwachsenen und Freundschaften mit gleichaltrigen Kindern.

Individualisierung als Prinzip, d.h. unsere Pädagogik orientiert sich an den Interessen und Entwicklungsbedürfnissen unserer Kinder. Es gibt also keine starren Angebotspläne, die vorsehen, dass alle Kinder zur gleichen Zeit das Gleiche tun. Dies bedeutet nicht, auf Angebote zu verzichten, sondern vielmehr Anregungen zu schaffen, die die individuellen Interessen der Kinder berücksichtigen.

Partizipation als Prinzip d.h. alle Kinder, pädagogischen Fachkräfte und Eltern können entsprechend ihrer Möglichkeiten mitwirken und den Alltag aktiv mitgestalten.